Über das Singen im Gottesdienst

Ein Freund machte mich heute auf einen schönen, 350 Jahre alten Text über das Singen im Gottesdienst aufmerksam. Besser kann man es auch heute nicht sagen!

Zitat: “Der schleppende Gesang kommt über alle, die faul sind. Es ist höchste Zeit, dass wir diese Unsitte unter uns vertilgen.” Genau: vertilgen!

Leseempfehlung:  Alle sollen singen!

Versöhnungsgottesdienst am 11.3.2017 – Danke!

Dank an alle, die am Samstagnachmittag und -abend beim ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst mitgemacht haben!

Wir haben keine Aufzeichnung gemacht, aber vom Gottesdienst in St. Michaelis in Hildesheim gibt es eine (nicht ganz) vollständige Aufzeichnung und einen NDR-Beitrag:

Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst am 11.3.2017 – Ablauf v4

Organisatorisches

So, nun ist auch letzte Lücke im Programm geschlossen.

  • Kirchenband:
    • Herr, du bist ein Schild für mich mit Ps 32
    • Du bist meine Zuflucht
    • Wo Menschen sich vergessen
  • Chor:
    • Da wohnt ein Sehen tief in uns – Rosa Heft
    • Kyrie eleison (Jersak) – freiTÖNE 59
    • O Lord, hear my prayer (Taizé) – Noten
    • Bewahre uns Gott, behüte uns Gott – freiTöne 185 (der Satz ist anders als der im Rosa Heft, aber nicht so kompliziert)
  • Alle:
    • Schweige und höre – freiTöne 2
    • Meine Hoffnung und meine Freude – freiTöne 43

Den vollständigen Ablauf in Version 4 hier als PDF und im OpenOffice-Format .

Worum es wirklich geht

Am 11.3.2017 feiern wir um 18 Uhr in der Klosterkirche Lilienthal unter dem Titel “Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen” einen ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst zum Reformationsgedenken, gleichzeitig mit den Bischöfen von EKD und DBK in der Michaeliskirche in Hildesheim. Die Liturgie wird gestaltet von Superintendentin Jutta Rühlemann, Pastor Wildrik Piper, Pfarrer Josef Lagowski und Gemeindereferentin Rita Evensen.

Die musikalische Gestaltung haben die Kirchenband vom Guten Hirten und Marion Lechleiter (Orgel und Keyboard) übernommen, unterstützt von Mitgliedern des Bachchors.

Hörempfehlung: NDR Kultur – Glaubenssachen

NDR Kultur war heute Morgen um 8 Uhr mal wieder eine echte Ohrenweide. Zuerst – weil Johann Sebastian nur ganz wenige Kantaten zur Passionszeit geschrieben hat – die Kantate zum Wochenlied: “Ein feste Burg ist unser Gott” BWV 80. (Für mich als Katholik fast unbekannt… Zu Unrecht!)

Und dann die Glaubenssachen. Unter dem Titel “Die Wunden heilen – Die Ökumene im Reformationsjahr” ein erfreulich heiterer Essay über die Stimmung in der Ökumene, die ja auch schon mal schlechter war.

Am Anfang der Reformation steht der Zorn, der Zorn Martin Luthers auf die Ablassbriefverkäufer des Erzbischofs Albrecht von Brandenburg, der Geld braucht,…  Am Anfang der Reformation steht die Ignoranz: die Ignoranz einer Kirche, die sich nicht mit dem Anliegen des Theologieprofessors aus Wittenberg auseinandersetzten will… … alt und bitter geworden nennt er 1545 den Papst einen Gotteslästerer und seine Anhänger „des Teufels Grundsuppe“.

Ach, wie gut, dass wir weiter sind – und vor allem auch, dass wir in den letzten Jahren entscheidend weiter gekommen sind! Drobinski bezieht sich übrigens auch auf den Versöhnungsgottesdienst am 11. März, den wir in Lilienthal ja auch mitfeiern werden.

Zum Nachhören und Nachlesen beim NDR: Die Wunden heilen – Die Ökumene im Reformationsjahr, von Matthias Drobinski


Und weil der NDR die Seiten irgendwann offline nimmt, hier auch lokale Kopien:

Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst am 11.3.2017 – Ablauf v2

Am 11.3.2017 feiern wir um 18 Uhr in der Klosterkirche Lilienthal einen ökumenischen Gottesdienst zum Reformationsgedenken, gleichzeitig mit den Bischöfen von EKD und DBK in der Michaeliskirche in Hildesheim. Die Liturgie wird gestaltet von Superintendentin Jutta Rühlemann, Pastor Wildrik Piper, Pfarrer Josef Lagowski und Gemeindereferentin Rita Evensen.

Die musikalische Gestaltung haben die Kirchenband vom Guten Hirten und Marion Lechleiter (Orgel und Keyboard) übernommen, unterstützt von Mitgliedern des Bachchors.

Das noch nicht ganz endgültige Programm gibt es hier als PDF oder im OpenOffice-Format.

Nach der Probe am 28.2.2017

Nach der heutigen Probe habe ich beschlossen, eine etwas flottere Version Christus factus est zu erstellen. Das schaffe ich aber erst am Mittwoch oder Donnerstag. Bis dahin aber auf der entsprechenden Seite schon mal ein besser sichtbarer Link auf besser lesbare Noten.

Und zum Ausdrucken und immer dabei haben: Kanones EG+mehr, einschließlich des schönen “Ich will den Herrn loben”  EG 335 von Telemann, das wir heute gesungen haben.

Orgelsanierung Lutherkirche in Altena

Nanu, warum schreibt er denn darüber? Weil der Orgelbauer mein Freund Thomas ist 🙂

Schöner Beitrag aus der WDR “Lokalzeit Südwestfalen”:

  • zum Herunterladen: Renovierung Lutherkirche Altena
  • Mediathek: Lokalzeit Südwestfalen – Sanierung Lutherkirche Altena (Mediathek)
    • Ich muss auf der WDR-Seite immer noch mal auf den Beitragstitel im Inhaltsverzeichnis klicken, damit es losgeht.
  • Im eingebauten Videoplayer – ich arbeite noch dran, das schöner zu machen:

Chorprobe vom 20.2.2017 – mit freiTÖNEn

Ja, Christus factus est ist harte Arbeit. Die Stimmproben haben uns – so klang es – ein ganzes Stück vorangebracht. Ich empfehle noch mal die Übehilfe

Aber mein persönliches Highlight ist ein anderes: Zum zweiten Mal haben wir aus dem neuen Liederbuch freiTÖNE – Liederbuch zum Reformationssommer 2017 gesungen. Selten habe ich mich beim Blättern in einem Liederbuch so gefreut, das scheint mir ein ganz großer Wurf zu sein! Die Lieder, die wir gesungen haben, waren mir beide neu: Nr 48 – Du siehst mich (Kanonlied) und Nr. 200 Weise uns den Weg, Gott, geh mit.